Über

Das BELvue unterstützen

Das BELvue, als Zentrum für Demokratie und Geschichte, ruft zahlreiche Projekte ins Leben, über die Sie sich auf dieser Internetseite einen Überblick verschaffen können.

Es wird durch die König-Baudouin-Stiftung geleitet, einer unabhängigen und pluralistischen Stiftung, deren Ziel es ist, eine bessere Gesellschaft zu etablieren. Anlässlich der 25-jährigen Regentschaft von König Baudouin wurde diese Stiftung errichtet, die auf eine nachhaltige Weise zu mehr Recht, Demokratie und Umweltbewusstsein beitragen möchte.

Wenn Sie die Aktionen des BELvue unterstützen oder Partner eines der Projekte werden wollen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: partners@belvue.be

Über BELvue

BELvue, Bruxelles

BELvue : Mehr als ein Museum, ein Ort zum (Er-)leben von Geschichte und Demokratie

Das BELvue liegt im Herzen von Brüssel. Es ist das Museum der Geschichte Belgiens und zugleich ein Zentrum für Demokratie. Unter der Leitung der König- Baudouin-Stiftung wurde dieser Ort als Besucherzentrum geschaffen, indem vor allem jüngere Menschen Belgien für sich entdecken und die sozio-ökonomische Entwicklung und deren institutionelle Funktionen besser verstehen können.

 

Das BELvue Museum folgt den Spuren der großen Ereignisse in der belgischen Geschichte. Der Rundgang über zwei Etagen ist chronologisch angelegt: Von der Revolution bis zum Föderalstaat, den wir heute kennen, über die Kolonialisierung des Kongo, den Kampf für die Zivilrechte bis zu den Bewegungen der Sprachengemeinschaften, der Königsfrage oder den Golden Sixties.

Zahlreiche historische Dokumente, Filmausschnitte, Photos und zeitgenössische Objekte ermöglichen dem Besucher  sich der Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern sowie sich eine eigene Vorstellung davon zu machen.

 

Die Wechselausstellungen des BELvue  bieten ebenfalls Gelegenheit für den Besucher Themen neu zu entdecken oder zu vertiefen, die sich mit Historie, Kulturerbe oder dem aktuellen Geschehen in Belgien beschäftigen.

 

Neben seinen musealen Aktivitäten versteht sich das BELvue auch als ein Zentrum für Demokratie. Ziel ist es dazu beizutragen, das Vertrauen in demokratische Werte zu stärken, ein geschichtliches Bewusstsein zu entwickeln und kritisches Hinterfragen der bedeutenden Herausforderungen an die demokratische Gesellschaft anzuregen.

Das BELvue empfängt unterschiedlichste Besuchergruppen: Schulen, (zukünftige) Lehrer, Jugendverbände, Familien, Senioren, schwächere Gesellschaftsschichten, Menschen mit Behinderung, … Sie alle profitieren von einem großen, bedarfsgerechten Angebot, das in Form von Unterhaltungsprogrammen, Ausstellungen, Workshops, Führungen, Konferenzen oder  Aktivitäten rund um Demokratie, Geschichte und Rechtsprechung wahrgenommen werden kann.

Diese Angebote werden von eduBEL, dem Service für Bildung des BELvue Museums organisiert. Das Team besteht aus Lehrkräften, die für eine bestimmte Zeit verpflichtet werden, um sich um die Entwicklung von Bildungsprogrammen sowie die Ausbildung externer Kräfte zu kümmern.

Im Sinne der Zugänglichkeit einer möglichst beiten Öffentlichkeit zu diesen Programmen sind die meisten Aktivitäten kostenlos oder werden zu moderaten Preisen angeboten.

 

Das BELvue, das in Brüssel, der belgischen und europäischen Hauptstadt beheimatet ist, liegt dort neben dem Königspalast und in der Nachbarschaft großer Institutionen des Landes. Das Haus soll ein Empfangszentrum sein, eine Stätte der Begegnung und des Austauschs, ein Ort, der die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft in sich vereint.

 

Geschichte des Bellevue

Hôtel Bellevue

1776-1830: Erbauung und erste Bewohner des Belle-Vue (Familie De Proft I)

1776 erhielt Philippe De Proft, Weinhändler und Unternehmer (Lieferung von Lastenpferden), von Kaiserin Maria-Theresia die Autorisierung ein Stadthaus von hohem Rang an der Nordostecke des Place Royale zu errichten. Das Gebäude wurde auf den Überresten des ehemaligen Palais de Bruxelles erbaut, der kaiserlichen Residenz, die 1731 einem Brand zum Opfer fiel. Es erhält den Namen „Hotel Belle-Vue“ (nach dem Namen der Straße, die am Park von Brüssel entlangführt, dem heutigen Place des Palais). Sein Eigentümer, der seine Karriere als Wirt der Herberge „La Maison Rouge“ in der Rue de l'Escalier (nahe bei der alten Kornhalle) begann, will die Kellergewölbe des alten Palasts zur Unterbringung seiner Weinfässer nutzen.

Das Gebäude wird nach Plänen von Barnabé Guimard (überarbeitet von Nieslas Barré) wie der ganze Place Royale im Louis-XVI-Stil errichtet. Philippe De Proft sieht sich schließlich gezwungen, alle seine anderen Besitzungen zu verkaufen, um die besonders aufwendige Ausstattung des Bellevue zu bezahlen.

Unter den ersten bedeutenden Gästen des Hotels finden sich verschiedene französische Adlige, darunter mehrere Mitglieder der königlichen Familie, die nach der Revolution von 1789 auf der Flucht nach Brüssel sind. Zu ihnen gehören Prinz Louis-Joseph de Condé und sein Sohn, Graf d'Artois (der zukünftige Charles X.), der Herzog d'Enghien sowie der Comte Axel de Fersen und die Prinzessin de Lamballe (Hofmeisterin der Königin Marie-Antoinette).

1795 kauft Louis De Proft das Hotel von seinem Vater und wird dessen Nachfolger. Er erwirbt am 28. Juni 1816 ein von Baron de Aguilar, einem ehemaligen Staatsrat, erbautes Hotel, das sich im Südosten an das Bellevue anschließt, an der heutigen Impasse Borgendael (die frühere Rue du Jeu de Paume). Die beiden Gebäude verbindet ein niedriger Bau, der ab 1827 auf die gleiche Höhe wie seine Nachbarn aufgestockt wird.

Zahlreiche internationale Persönlichkeiten, Staatsoberhäupter, Aristokraten, Politiker und Künstler steigen während ihres Aufenthalts in Brüssel in einer der vielen Suiten des Bellevue ab. Charles De Proft, Hauptmann der Bürgergarde, kauft nun seinerseits 1825 das Hotel von seinem Vater. Neue Gäste steigen im Hotel ab, darunter zahlreiche gekrönte Häupter. Napoleon Bonaparte soll hier gegessen haben (er logierte im Hotel de Grande-Bretagne) und Wellington soll hier, einige Tage vor der Schlacht bei Waterloo, seinen Generalstab versammelt haben. Jérôme Bonaparte, ehemaliger König von Westfalen, und Julie Bonaparte, ehemalige Königin von Spanien, steigen nach 1815 hier ab. Auch zahlreiche britische Reisende schätzen die Gastlichkeit der De Profts.

 

1830-1862: Nach der Revolution (Familie De Proft II)

Das Bellevue liegt im Zentrum der Kämpfe für die Unabhängigkeit Belgiens (23. bis 26. September 1830). Die dem Parc de Bruxelles zugewandte Fassade ist danach von zahlreichen Einschüssen gezeichnet. Nach diesen Kämpfen wird das Bellevue zu einem Nationaldenkmal.

Einige Monate später beginnt die Restaurierung, die fast ein ganzes Jahr dauert. Der Haupteingang befindet sich Place Royale 9, aber das Hotel hat auf der Seite des Place des Palais zudem einen Gepäckeingang sowie einen Eingang zu den Ställen. Der Ruf des Hauses zieht eine ausgesuchte Gästeschar an, die mit der Entwicklung des europäischen Tourismus immer größer wird. In der Impasse de Borgendael wird im Erdgeschoss des Hotels eine Schankwirtschaft eingerichtet.

Viele bekannte Reisende wählen das Bellevue als Aufenthaltsort, darunter Honoré de Balzac (1841), die Familie des Prinzen Metternich (1849), Louis Adolphe Thiers (1852), Franz Liszt und seine Töchter (1854).

 

1862-1905: Die große Zeit des Reisens (Ära Edouard Dremel)

Henriette De Proft , die Witwe von Charles (der 1842 gestorben ist) und ihre Kinder Louis und Léon vermieten das Hotel zuerst (1862) und verkaufen es später (1866) an Edouard Dremel, der bald darauf auch das Hotel de Flandre (1878) ersteht, das sich genau gegenüber in der Impasse Borgendael befindet. Die beiden Gebäude, die mehr und mehr Brüssel-Reisende anziehen, werden durch einen unterirdischen Durchgang miteinander verbunden.

Edouard Dremel und seine Söhne führen bedeutende Bauarbeiten im Hotel aus und vergrößern die Zimmeranzahl, indem sie die Höhe der Etagen halbieren (Mezzanine). Im Innenhof werden drei Speisesäle eingerichtet, die auf der Seite des Parc de Bruxelles durch eine das Grundstück umgebende Mauer verdeckt werden. Auf diesen Sälen werden Terrassen gebaut. Eine verglaste Galerie und ein Wintergarten bilden den Abschluss.

In dem vom Hotel für seine Gäste herausgegebenen „Guide de Bruxelles" (Ledereinband und Goldschnitt) findet man eine beeindruckende Liste berühmter Gäste. Fast alle Königshöfe sind vertreten: König Edouard VII. von England, Kaiser Wilhelm I. von Deutschland, Zar Alexander II. von Russland, Kaiserin Eugénie (Gemahlin von Napoleon III.), der Kaiser von Brasilien, der König von Dänemark, die Könige Umberto I. und Victor-Emmanuel III. von Italien, der König von Schweden, der König von Spanien u.a. Auch Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kunst steigen im Hotel ab: General Ulysses Grant (Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika), Benjamin Disraeli (britischer Premierminister), Cecil Rhodes (Premierminister von Südafrika), der Bankier James Rothschild, der Industrielle Alfred Krupp, die Schauspielerin Sarah Bernhardt, der Maler Jean Meissonier u. v. m. Anzumerken ist, dass das Bellevue damals stolz darauf war, in seinen Kellergewölben die renommiertesten Weine aus Frankreich, Italien, Spanien und Portugal zu lagern. Zahlreiche für die Werbung bestimmte Darstellungen (Stiche oder so genannte Porzellankarten) machten das Haus weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

 

1905-1910: Umgestaltung durch Leopold II. (Residenz von Prinzessin Clementine)

Die Stiftung der Krone (des Kongo-Freistaates) erwirbt das Hotel Bellevue 1902 von Edouard Dremel (Sohn) und seinem Bruder Albert, die es jedoch bis 1905 weiter als Hotel nutzen (das Hotel de Flandre bis zum Ersten Weltkrieg). König Leopold II. möchte das Gebäude zum Wohnsitz für seine jüngste Tochter Prinzessin Clementine machen. Mit den Arbeiten beauftragt er den Architekten Octave Flanneau, (den Nachfolger von Henri Maquet) sowie den Bildhauer Colleye und den Innenarchitekten Léon Cardon.

Ab 1905 steigen im Bellevue keine Gäste mehr ab. Alle ursprünglich mit dem von Guimard errichteten Bau verbundenen Gebäude werden abgerissen, um die Errichtung der Borgendael-Galerie und des gleichnamigen Pavillons zu ermöglichen, die das Bellevue mit dem neuen Flügel des Königspalastes verbinden sollen.

Das Hotel wird völlig umgebaut, um seiner neuen Bestimmung gerecht zu werden. Die Zimmer werden durch Salons ersetzt, die Galerien durch breite Flure und die kleinen Treppen durch einen monumentalen Marmoraufgang mit Springbrunnen.

Die Fußböden werden erneuert. Der Eingang auf dem Place Royale wird zugemauert. Das Badezimmer erhält fließendes Wasser und in allen Räumen wird elektrisches Licht verlegt. Auch die Keller und das Dach werden in dieser Zeit grundlegend erneuert.

Währenddessen wird der Freistaat Kongo an den belgischen Staat übergeben (1908). Dieser übernimmt die Kosten für die weiteren Arbeiten der Verbindung des Bellevue mit dem Königspalast. Das Gebäude gehört von nun an zur Königlichen Schenkung.

Prinzessin Clementine bewohnt das Bellevue von 1909 bis 1910, bis zu ihrer Hochzeit mit Prinz Victor Napoléon. Ihre Gemächer befinden sich im ersten Stock.

 

1910-1934: Das Bellevue-Palais (Residenz des Herzogs und der Herzogin von Brabant)

Der Herzog und die Herzogin von Brabant, später König Leopold III. und Königin Astrid, ziehen für vier Jahre in den Bellevuepalast (1926-1930), der zu diesem Zweck vom Architekten Octave Flanneau renoviert wird.

Die privaten Räume des Prinzenpaares befinden sich im zweiten Stock (Schlafzimmer, Badezimmer, kleiner Salon, Küche, Gästezimmer). Im ersten Stock befinden sich die Empfangsräume, die Bibliothek und der Speisesaal. Die Dekoration, die man heute in diesen Räumen bewundern kann, ist, soweit bekannt, die Originaldekoration aus dieser Zeit. Prinz Leopold nutzt ein kleines Büro im Erdgeschoss, während die anderen Räume dieses Stockwerks von seinen Beratern und seinem Sekretariat benutzt werden. Diese Büros behält der Prinz bis zu seiner

Thronbesteigung 1934. Prinzessin Josephine-Charlotte (die spätere Großherzogin von Luxemburg) erblickt das Licht der Welt im früheren Schlafzimmer von Prinzessin Clementine. Ihr Zimmer und das Kinderzimmer liegen im zweiten Stock.

 

1934-1977: Suche nach einer neuen Zweckbestimmung (Rotes Kreuz und Kongo)

1935 werden im Bellevue viele Spenden der Bevölkerung gesammelt, die das tägliche Leben der Opfer der Wirtschaftskrise erleichtern sollen („Aufruf der Königin“). Nach der Verteilung sämtlicher Pakete bleibt das Bellevue lange Jahre ungenutzt. 1953, während der Überflutungen, die Belgien heimsuchen, stellt König Baudouin das Bellevue dem Roten Kreuz zur Verfügung. Danach wird das Gebäude 1960 für die Unterbringung der Flüchtlinge aus dem Kongo benutzt, es dient insbesondere als Übergangswohnung für die Beamten der ehemaligen Kolonie.

 

1977-1997: Königliche Museen für Kunst und Geschichte und Museum der Dynastie

1976 wird das Gebäude vom Keller bis zum Dachgeschoss von der Gebäuderegie umgebaut, um seiner neuen Funktion gerecht zu werden: der König hat den königlichen Museen für Kunst und Geschichte vorgeschlagen, einen Teil ihrer Sammlungen hier auszustellen. Dazu muss die Anordnung der Räume neu überdacht werden, müssen neue interne Verbindungswege hinzugefügt (ein neuer Treppenaufgang wird im Südflügel eingebaut) und an verschiedenen Stellen sanitäre Einrichtungen installiert werden. Im dritten Stock werden Büros und Depots eingerichtet. Bei dieser Gelegenheit werden auch die elektrischen Anlagen und das Heizungssystem, das mit den Heizkesseln des Königlichen Palastes verbunden ist, renoviert.

Die Königlichen Museen für Kunst und Geschichte stellen im Bellevue mehrere Sammlungen von Möbeln und Porzellan aus dem 18. Jahrhundert sowie das „Herz-Museum“ (Sammlung Boyadjan) aus.

Das Museum für Dynastie bezieht 1992 den zweiten Stock des Bellevue.

Die Königliche Schenkung zieht 1993-1994 in den Pavillon, Place des Palais 5 ein, der an das Bellevue angrenzt.

 

1997-2001: König-Baudouin-Memorial und Euroculture

Die Königlichen Museen für Kunst und Geschichte verlassen das Bellevue 1997/1998. Das Gebäude wird vom Architekturbüro Art & Build renoviert, um im Anschluss an den Rundgang durch das Dynastie-Museum das König-Baudouin-Memorial einzurichten. In diese Zeit fällt die Errichtung des Atriums und seine Verglasung, der Einbau des Aufzugs im Südflügel sowie von neuen Sanitärinstallationen.

Auf Wunsch der König-Baudouin-Stiftung realisiert das Architekturbüro Art & Build im Jahr 2000 eine Verbindungstreppe zwischen dem Kellergeschoss des Bellevue und den Überresten des alten Palasts von Brüssel auf dem Coudenberg, der kurz zuvor unter dem Place Royale freigelegt wurde (Ausgrabungen der Société royale d’Archéologie bruxelloise unter Mitwirkung der Freien Universität Brüssel).

Die Firma Euroculture, die mit der museumsgerechten Einrichtung der Räume beauftragt wird, lässt zahlreiche gestalterische Elemente und Multimedia-Ausstattungen installieren.

 

2001-2005: Bellevue-Fonds, die König-Baudouin-Stiftung und das „Portal Demokratie“

Der Bellevue-Fonds der König-Baudouin-Stiftung übernimmt die Verwaltung des Gebäudes und seiner Sammlungen für 25 Jahre in der Nachfolge von Euroculture Gestion S.A. Das Dynastie-Museum und das König-Baudouin-Memorial werden zu den „Bellevue-Museen“.

Die Königliche Stiftung, Eigentümerin des Komplexes, überlässt dem Bellevue-Fonds den von ihr benutzten Pavillon Borgendael, damit die König-Baudouin-Stiftung dort Wechselausstellungen und kulturell anspruchsvolle Aktivitäten organisieren kann.

TRIO Architecture und das technische Beratungsbüro CTA unterstützen die König-Baudouin-Stiftung bei der Neugestaltung des Gebäudes. Unter ihrer Leitung wurden seit 2002 ebenfalls verschiedene die Innenausstattung betreffende Änderungen durchgeführt.

Die König-Baudouin-Stiftung hat das gesamte Gebäude in ein Museum über die belgische Geschichte umgewandelt (Anlass waren die Feierlichkeiten zum 175. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes). Das Büro Tijdsbeeld-Pièce montée aus Gent, dessen Spezialität die Gestaltung von Museen und der Aufbau von Ausstellungen ist, wurde mit der Entwicklung des neuen Rundgangs und seiner Gestaltung beauftragt.

Das Bellevue beherbergt auch das Demokratie-Portal, das Schülergruppen im Rahmen verschiedener Programme mit der Funktionsweise der belgischen und europäischen demokratischen Institutionen vertraut macht.

 

Seit 2005: Museum BELvue

Am 19. Juli 2005 wurde das BELvue Museum offiziell eröffnet und eingeweiht in Anwesenheit des Königspaars und der Königin Fabiola.

Die großen Momente der belgischen Geschichte und seiner Souverains werden auf einem Rundgang über zwei Etagen dargestellt. Mehr als 1500 historische Dokumente, Filmausschnitte, alte Photographien und zeitgenössische Objekte lassen den Besucher die markanten Ereignisse der Geschichte des Landes nachvollziehen, von der Gründung 1830 bis heute.

Aus Fonds Bellevue wird ‘Fonds BELvue’.

2009 erweitert der Fonds BELvue seine Aktivitäten und wird zum Zentrum für Demokratie und Geschichte mit drei Schwerpunkten: dem Dauerrundgang zur Geschichte Belgiens, den Wechselausstellungen und den Aktivitäten im Bildungsbereich.

Bibliothek

Leopold London

Die Bibliothek des BELvue-Museums umfasst 2000 Bücher, 5000 Fotos und 13 000 alte Postkarten zur Geschichte der Monarchie. 

Die Bibliothek ist nicht öffentlich, kann aber nach Terminvereinbarung benutzt werden. 

Tel : +32 2 545 08 00